„Liebe organisieren“ – Beratung und Selbstverteidigung gegen Hass und Gewalt im Netz

Hier findest du
A) Beratungsstellen für Betroffene von digitaler Gewalt und Diskriminierung
B) Selbst-Verteidigung gegen digitale Gewalt und Fachkräfte-Schulungen
C) Informationen zu Hass, Diskriminierung und Gewalt im Netz – in intersektional-queer-feministischer Perspektive
D) Initiativen, die Strategien entwickeln, um aus dem hasserfüllten Netz ein WWW zu machen, in dem Respekt und Vielfalt, Liebe und Solidarität die Umgangskultur prägen…
… ganz im Sinne des Appells vieler Akteur*innen im Netz, von denen Kübra Gümüşa mit ihrem Vortrag „Organisierte Liebe“ auf der re:publica (2016, dt.) bzw. ihrem TED Talk „Organized Love“ (2017, engl.) hier exemplarisch genannt wird. (Inhaltswarnung: Digitale Gewalt, antimuslimischer Rassismus, Sexismus u.a.).

A) Beratungsstellen

HATEAID – bietet Beratung, juristische Begleitung und Informationen zu digitaler Gewalt

Das Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“ & FLINTA*
Telefon 116 016, Beratung auch online möglich

Wer kann sich dorthin wenden? Zitat von der Website:
(…) alle Frauen, die von Gewalt betroffenen oder bedroht sind – ganz gleich, ob die Gewalterfahrung in der Vergangenheit oder Gegenwart liegt. Darüber hinaus können sich auch Menschen aus dem sozialen Umfeld der Betroffenen jederzeit an das Hilfetelefon wenden. (…) Fachkräfte, die im Rahmen ihres beruflichen oder ehrenamtlichen Einsatzes mit von Gewalt betroffenen Frauen in Kontakt kommen. Das Beratungsangebot gilt unabhängig von sozialer und ethnischer Herkunft, Religion sowie sexueller Orientierung und Identität der hilfesuchenden Personen.

Beratungsstellen Queer, Trans*, Inter* und Nichtbinarität
Beratung bei Diskriminierung, Ausgrenzung, verbale oder körperliche Gewalt:
Der Paritätische Gesamtverband – Links zu Beratungsstellen in Bundesländern
Transinterqueer
Rubicon in Köln: Beratung für… lesbische, schwule, bi-, pan-, asexuelle, trans*, inter und queere Menschen jeden Alters, ihre Angehörigen und Freund_innen

Hilfetelefon „Gewalt an Männern“

    B) Selbst-Verteidigung gegen digitale Gewalt und Fachkräfte-Schulungen

    1. HateAid bietet neben Beratung und juristischer Begleitung auch Informationen rund um das Thema, u.a. einen Ratgeber zu digitaler Gewalt

    2. Beim BFF (Bundesverband der Frauenberatungsstellen und Frauennotrufe) findest du viele Informationen zum Thema Digitale Gewalt, d.h. zu konkreten Situationen (z.B. Cyber-Stalking und -mobbing, bildbasierte sexualisierte Gewalt, Identitätsdiebstahl etc.) und Tipps, wie du dich dazu verhalten und wo du Hilfe finden kannst.

    3. Im Institut Digitale Selbstverteidigung
    bieten Trainer:innen, (Medien-)Pädagog*innen, Künstler*innen und Aktivist*innen Workshops zum Thema digitale Selbstverteidigung an: für Erwachsene, pädagogische Fachkräfte und junge Erwachsene, online und vor Ort. Das Institut ist aus dem Projekt „DigitalAngels“ des Frauen Computer Zentrums Berlin (FCZB) hervorgegangen:

    4. Ein Team gegen digitale Gewalt
    bietet Schulungen für Fachkräfte aus Beratungsstellen und Frauen*häusern
    Schwerpunkt: fremde Zugriffe auf digitale Geräte und Accounts
    (z.B. im Kontext von Gewalt in der Partnerschaft, Stalking etc.)

    C) Informationen zu Hass, Diskriminierung und Gewalt im Netz – in intersektional-queer-feministischer Perspektive

    Beim BFF (Bundesverband der Frauenberatungsstellen und Frauennotrufe) findest du
    Informationen zum Thema Digitale Gewalt, d.h. zu konkreten Situationen wie z.B. Cyber-Stalking und -mobbing, bildbasierte sexualisierte Gewalt, Identitätsdiebstahl etc. – und Tipps, wie du dich dazu verhalten und wo du Hilfe finden kannst.
    Hintergrundinfos und Links zu Studien und Veröffentlichungen zum Thema

    … weitere Infos in Kürze…

    D) Initiativen, die Strategien entwickeln, um aus dem hasserfüllten Netz ein Internet zu machen, in dem Respekt und Vielfalt, Liebe und Solidarität die Umgangskultur prägen und strukturell gefördert werden…

    … weitere Infos in Kürze…